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February 14 Tacho 120 jawollNein, leider keine positiven News :-(
Bei einigen Fahrten in den letzten Tagen kam es immer wieder dazu, dass der Tacho im Armaturenbereich furchtbar laut wurde und wahnsinnig vorging.
Nach kurzen Anhalten war alles wieder normal. Man kann nicht sagen, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit wäre...
mal so , mal so.
Habe als erste Maßnahme mal die Tachwelle mit Kabelbindern am Rahmen befestigt, damit sie nicht vom Fahrwind schlackert.
Aber das klingt echt irgendwie, als würde im Armaturenbrett ein Zahnrad durchgehen.
Ansonsten erste Putz- und Polierversuche, die im Winter natürlich irgendwie sinnlos erscheinen. February 12 Batterieservice überfällig ?!Nachdem ich den Kewet jetzt einen Monat mein Eigentum nenne und nicht allzuviel damit gefahren bin wollte ich heute mal das Nachfüllen der Batterien mit destilliertem Wasser vornehmen.
Gesagt getan, erster Verschluss auf und .... ja da muss was rein... und so weiter. Letztlich bin ich bei den 5 Batterien mit einem 5 Liter Kanister gerade so ausgekommen.
Da war Nachfüllen also bitternötig oder ?
Zu allem Überfluss habe ich beim Herausheben einer Batterie das deutsche und nachträglich äußerst blöd angebrachte Typenschild halb abgerissen. Shit !
Nach nachmittäglichem Hin und Her Überlegen habe ich mich entschieden, die Niete heraus zu holen, durch eine neue mit großer Unterlegscheibe zu ersetzen und das ganze Schild leicht an die Rohrrundung anzubiegen.
Wieviele Typenschilder braucht man eigentlich ? Eins auf englisch, eins auf deutsch und dann nochmal die Fahrgestellnummer eingeschlagen im Rahmen? February 11 Probeeinsatz auf der ArbeitsstreckeAm heutigen Samstag habe ich mich mit dem Kewet endlich mal auf meinen Arbeitsweg getraut. Ihr wisst ja: 17km+17km und insgesamt 568 Höhenmeter, Berg am Ende.
Hin gings sehr gut, obwohl die Akkus nicht besonders steif wirkten, da sie wieder ein paar Tage nicht benutzt wurden und über Nacht am Lader waren, d.h. sie waren nicht ganz frisch voll.
In Kreuzau bekam der Kewet dann "leckeren" Strom in der 10°C "warmen" Garage. Nach etwa 4,5 Stunden konnte es dann langsam wieder losgehen. Diesmal mit Licht und in recht vorsichtiger Schleichfahrt, da ich die Strecke zum ersten Mal fuhr.
In Schmidt waren aber noch ganz gute Reserven vorhanden, ich konnte sogar noch eine Testrunde drehen.
Die Batteriespannung unter Last (Heizung, Gebläse, Fernlicht) betrug noch 11,90 Volt, also tatsächlich noch reichlich Reserve.
Einmal den Batterieraum offen hatte ich dann Lust auch im Dunklen noch an meiner Batterie-Isolierung zu arbeiten. Die vorderen, recht frei liegenden Akkus sind jetzt mit zwei Styropurplatten und einer Anti-Frost-Scheibenmatte eingepackt.
Da ich Angst hatte, dass die Alubedampfung einen Kurzschluss verursacht, habe ich das freiliegende Kupferblech an der Plus-Leitung mit Noppenfolie umwickelt.
Die Isoliermatte ist am Fahrzeugboden festgebunden und im Batterieraum locker aufgelegt und vorn zwischen Batterie und Gitterrohrrahmen leicht eingeklemmt.
Mal abwarten, ob es etwas bringt. Hoffentlich sind jetzt nicht die vorderen Batterien zu sehr im "Temperaturvorteil" gegenüber denen unter der Sitzbank. Aber mir schien es, das diese ja sowieso etwas geschützter liegen.
Hier noch ein Link zu einem Filmchen über die Ölindustrie.... ich finds irgendwie treffend ;-)
http://www.foe.org/exxon/movie.html February 08 Besorgungen machenBin heute im Baumarkt gewesen und wollte kleinere Besorgungen machen: KWh-Zähler, Steckerchen für die Lautsprecher, eine Spritzflasche und destilliertes Wasser, sowie eine Thermoscheibenfolie zum Einpacken der Akkus.
Der ob des Energiekostenmessgeräts (hatten sie übrigens nicht!)angesprochene Verkäufer hielt mir erst einen Vortrag über Standby Verbräuche und Panikmache im TV. Als ich dann erwähnte, das ich einfach nur geladene KWhs für ein Elektroauto zählen wollte, hörten meine Ohren, dass Elektroautos ja noch nicht ausgereift und vielleicht in 5 Jahren mal "was wären". Ok, Prius und co naja, aber alles andere....(Meinung des Baumarktverkäufers)
Ich hab nur still überlegen vor mich hin gelächelt und mich gefragt, woher jemand, der vermutlich in seinem Leben noch nie auch nur mal in der Nähe eines E-Mobils geparkt hat, die Frechheit besitzt mich mit seiner unqualifizierten Meinung zu behelligen.
Naja, (Schublade auf:) aber das scheint irgendwie symptomatisch für Baumarktverkäufer zu sein, auch dazu eine Meinung zu haben, von dem sie eigentlich nichts wissen (Schublade zu, das hat jetzt gut getan).
Ein kluger Mensch hat einmal gesagt:
"Eine eigene Meinung ist ein Luxus, den man sich leisten kann, wenn man die Fakten genügend kennt."
Soweit die heiligen Worte ;-) February 06 Erster kleiner AlltagseinsatzHeute auf meiner Fahrt ins Fitnessstudio habe ich einfach mal den Kewet genommen. Richtig frisch geladen war er nicht (vor 12 Stunden). Die Fahrt war wieder nach Simmerath, später noch im Gewerbegebiet von Geschäft zu Geschäft. Über die Hälfte der Fahrt mit Licht. Entfernung wieder mehr als 25 KM und etwa 100 Höhenmeter, Außentemperatur um die 0°C.
Am Ende an einem sanften Gefälle 95Km/h (Tacho=85 real) gefahren. Der Kewet liegt sehr schön ruhig - no fear ;-)
Spannungsmessung nachher:
ohne Last 12,05 V
mit Heizung, Licht und Gebläse 11,79 V February 05 OhaHeute eigentlich wieder mal die gleiche Fahrt nach Heimbach gemacht, also nichts neues. Die Akkus waren etwas länger auf "Erhaltungsladung" also eigentlich schon ein paar Stündchen voll. Entsprechend waren sie irgendwie anfangs nicht so knackig voll wie erwartet. Im Nationalparkort Heimbach war entsprechend des Wochentages Touristenverkehr und es gab doch ein paar überraschte Gesichter.
Eltern getroffen und zur Probefahrt eingeladen und dann rauf nach Schmidt. Im Berg vorsichtig mit dem Strompedal umgegangen, immer höchstens mal 200 Amps über kürzere Zeit. In der ersten Ebene 75-80 km/h den "Stinker" (=KFZ mit Verbrennungsmotor) hinter mir überrascht. Kommentar des hinterherfahrenden Familienmitglieds: Mensch, da hattest du auf einmal ganz schnell achtzig Sachen drauf !
Tja so kanns gehen... February 04 Vierundzwanzig nicht Siebzehn !Ja genau !
24 und nicht 17 ist die Schlüsselgröße die man zum Öffnen der Getriebeöl Nachfüllschraube am Kewet braucht. Irgendwie hatte ich 17 im Kopf und stand dann ungläubig ohne passendes Werkzeug im Schnee. Nun ja, an einem Samstagmorgen lässt man sich doch dorch nichts entmutigen, wenn man einen festen Vorsatz hat. Also zum nächsten Baumarkt und die passende Nuss erstanden.
Endlich bei der Tat, stellte ich fest, dass trotz meiner Maßnahmen, wie Schrägstellen des Kewets, trotzdem langsam Öl aus der Öffnung wollte. Also schnell die Tube mit dem Teflonzusatz angesetzt, ausgedrückt und wieder Schraube drauf. Und siehe da nur ein Teelöffel Öl hatte es aus dem Getriebe auf meine Auffangpappe geschafft. Gut so !
Jetzt lädt er gerade für eine Probefahrt. February 03 Die Odyssee von John und Christoph im Nebelmeer der EifelNach der gestrigen Nebelaktion nachmittags sollte es aber noch dicker kommen. John holte mich um 18.30 h mit dem Berlingo electrique ab und nach etwa 30 Min Zwischenladung ging es auf nach Alsdorf zum Vera Stammtisch.
Hinter Schmidt konnte man dann aber kaum noch die Hand vor Augen im Nebel sehen. Selbst als Streckenkundiger war die Situation etwas riskant. Vorsichtig vortastend ging es dann über die Himmelsleiter nach AC-Brand runter und dann zum Cinetower. Toll: VIP Parken für E-mobilisten und Strom en masse. Endlich konnte ich mal Kontakt zu den anderen Fahrern aus de Region aufnehmen und Erfahrungen austauschen. Sehr anregend und vor allem lehrreich.
Zurück fuhren wir dann durch ähnlich starken Nebel und John bekam noch eine Kappe Strom für den letzten Heimweg.
Um Zwei Uhr: endlich im Bett, aber jederzeit wieder ;-) February 02 NebelaktionHeute gings mit 2 Personen noch einmal nach Heimbach zum Nationalparktor und Kaffee trinken. Leider mit nicht ganz frisch voll geladenen Akkus. Runter, iwe immer ganz locker. Rauf musste ich dann etwas langsamer fahren, was aber auf Grund des Nebels nicht weiter schlimm war. Temperatur -8°C, Strecke 16 KM, Höhenmeter 280, 2 Personen. February 01 HEUTE: Fitnesstraining für BatterienMittwoch (01.02.06) Heute stand die Zuverlässigkeitsfahrt "Berg" auf dem Programm. Die Fahrt sollte von Schmidt nach Heimbach zum neu eröffneten Nationalparktor gehen. Bei strahlendem Winterwetter gings nach dem Laden los. Erstaunlicherweise kann ich rückschauend feststellen, dass die Akkus immer steifer werden. Bin heute bei 1°C Außentemperatur 19,2 KM mit schon ordentlichen 290 Höhenmetern Steigung gefahren. Die Spannung bricht am Berg echt nicht mehr so stark ein. Konnte teilweise richtig flott (immer relativ) fahren. Mal sehen, wie weit sich die Akkus noch trainieren lassen. Im Sommer sollen sie immerhin 34 km mit insgesamt 568 Höhenmetern schaffen. 1.ZuverlässigkeitsfahrtHeute (31.01.06) habe ich -nach Heizofen unterstütztem Laden- eine kleine Zuverlässigkeitsfahrt gemacht. Die Fahrt ging bei einer Außentemperatur von -3°C nach Simmerath und zurück. Diese Strecke hat keine besonderen Steigungen (insgesamt aber über 100 Höhenmeter), geht aber zeitweise sehr langgezogen etwas bergauf. In Simmerath, als auch in Schmidt bin ich noch etwas herum gekurvt, sodass ich letztendlich auf 25,7 km kam. Auf der Strecke nach Simmerath gings zeitweise recht flott mit 70-80 km/h (real) voran. Gemessen hab ich mit GPS, also sehr genaue Werte. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass der Kewet Tacho um 10 km/h vorgeht. Am Ende in Schmidt war aber an Steigungen auch wirklich die Luft raus, ich musste vorsichtig kriechen. Nach der Fahrt habe ich an zweien der vorderen Akkus die Ruhespannung gemessen: 12,33 Volt. WochenrückblickNun besitze ich den Wagen genau eine Woche. Nach einigen Recherchen im Netz und in Kewet Unterlagen, konnte ich herausfinden, das der gelbe Lack einst von Dupont hergestellt wurde und mit der Bezeichnung U31 ein RAL Äquivalent besitzt. Dieses heißt Zinkgelb RAL 1018. Praktischerweise produziert die Firma Revell (Modellbau) genau diesen Lack in winzigen 14ml Döschen, also genau richtig, um kleine Lackabplatzer beizulackieren. Der Lack ist meiner Meinung nach qualitativ sehr gut und vor allem sehr leicht zu verarbeiten. Mein kleiner gelber Kewet und was bisher geschah...Der KEWET ist ein norwegisches Elektromobil, welches seit Beginn der 90er Jahre produziert wird. Die verschiedenen Ausführungen über die Jahre unterscheiden sich im wesentlichen durch modernere Komponenten oder andere Akkus und Steuerungen.
Bei meinem Modell handelt es sich um einen EL-JET 1, also die erste Baureihe. John, vom dem ich das Fahrzeug kaufte, ist allerdings ein Meister seines Fachs und er hat den Kewet ordentlich neu aufgebaut. Umrüstung auf 60 Volt, anderer Lader (Zivan K2), angepasste Motorsteuerung und Steller. Somit bringt es der Kleine in der Ebene wohl auf 80 km/h.
Laut der Fahrgestellnummer im KFZ-Brief hat der Wagen die Seriennummer 11 (!!!), was ihn natürlich für mich zu einem ganz besonderen Liebhaberstück macht.
Ich überlege noch, ob aufgrund der Schmidter Temperaturen eine Batterieheizung sinnvoll ist. Dann könnte ich den Wagen länger in der Übergangszeit nutzen. Denn im totalen Winter will ich eigentlich gar nicht fahren.
Wenn ich es schaffe, fahre ich dieses Jahr die Eurgiotour des Aachener Elektromobilfahrer Klubs mit.... |
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